BBoard stellt seinen Betrieb ein, Details hier
*Tina's Forum*
Hundeforum

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Wenn sich Tierliebe zum Tierleid wandelt



 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    *Tina's Forum* Foren-Übersicht -> Tierheime in großer Not
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Tina
Administratorin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.02.2005
Beiträge: 860
Wohnort: 41464 Neuss

BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 11:08    Titel: Wenn sich Tierliebe zum Tierleid wandelt Antworten mit Zitat

Wenn sich Tierliebe zum Tierleid wandelt

Situation für Heimtiere in Deutschland eskaliert immer mehr


Die Einführung des Euros, die Mehrwertsteuererhöhungen, ansteigende Zahl von Arbeitslosigkeit, dicht gefolgt vom Arbeitslosengeld II oder auch als Hartz IV bekannt, dazu im Herbst 2008 die Erhöhung der tierärztlichen Gebührenordnung um 12%. Deutschland steckt seit Jahren in einer Krise, die nun für das Jahr 2009 einen Namen erhalten hat. Immer mehr Arbeiter, Rentner und Hartz IV Empfänger sehen sich außerstande, ihr geliebtes Haustier artgerecht zu ernähren, oftmals reicht es nicht mehr für die lebensnotwendige Parasitenbefreiung, die Unfruchtbarmachung und Kennzeichnung oder die kleinsten Standardimpfungen der Haustiere. Als Hauptabgabegrund hört Sonja Stahl, Vorsitzende der Katzenhilfe-Westerwald e.V.: "Wir können unser Tier nicht mehr ernähren."
Ehrenamtliche Tierschutzvereine, private Tierheime und sonstige Tierauffangstationen sehen dunklen Zeiten entgegen. Aufgrund der seit Jahren stetig anwachsenden Wirtschaftskrise müssen Spender, Mitglieder und Paten immer genauer überlegen, wie sie über die Runden kommen. Nicht zwingend notwendige Ausgaben müssen gedrosselt werden. Oftmals auf Platz 1 ist die Kündigung von gemeinnützigen Förderungen, somit steigt stetig die Anzahl der Tierheimtiere und für die Betreuung stehen immer weniger Gelder zur Verfügung.

Zu der steigenden Anzahl der Abgabetiere, oftmals krank, unterernährt, ungeimpft, nicht kastriert belasten den Tierschutz in erheblichem Maße die Tierhalter, die einen Großbestand an Tieren durch nicht artgerechte Haltung und Ernährung zum Abwandern zwingen. Wir könnten Bücher, ganze Buchbände darüber schreiben, welches Leid auf deutschen Straßen steht. Im Oktober wurden wir zu einem "tierischen Notfall" in einen kleinen Westerwälder Ort gerufen. Dort wurden beherzt Katzen gefüttert, mittlerweile über 50 an der Zahl. Die Menschen, die durch die Fütterung der Tiere ein Obhutsverhältnis eingingen, waren sich über ihre Verantwortung, die sie gegenüber den Katzen übernahmen nicht bewußt. Fundtiere, die sich dort ansiedelten und andernorts schmerzlichst vermisst waren, wurden kurzerhand unterschlagen.

Wir fanden die Tiere in desolatem Zustand vor, Ohrmilbenbefall bis zur vorübergehenden Gehörlosigkeit, Wurmbefall in so erheblichem Maß, dass die Tiere noch Wochen nach der Entwurmung Würmer ausgebrochen haben, Störungen des Bewegungsapparates als Folgen der sträflichen Inzucht, entzündete, eitrige Augen und Katzenschnupfen soweit das Auge reichte. In achtlos herumliegenden Dosen suchten die Tiere nach Futter, blieben mit den Pfoten in den Dosen hängen, verletzten sich die Beine, die teils bis aufs Knochenmark entzündet und über Wochen verbunden und behandelt werden mussten oder rissen sich Teile der Beine ab, so das Gliedmaßen amputiert werden mussten. Qualvoll verendet aufgefundene Tiere wurden nicht vermisst, dem Leid keine große Beachtung geschenkt, es wurde lapidar abgetan mit der Vermutung, das die Tiere sich wohl woanders eine Heimat gesucht haben.
Bei diesem eskalierten Fall handelt es sich keineswegs um eine Ausnahme, vielerorts werden aufgefundene Katzen angefüttert, Obhutsverhältnisse eingegangen und sich keine weiterreichenden Gedanken darüber gemacht das Leid einzudämmen, die Population durch Kastration zu unterbinden. Das Anfüttern einer aufgefundenen Katze ist der Anfang dessen, womit die Tierschützer tagtäglich konfrontiert werden, nicht mehr zu bewältigendes Tierleid!

Füttern alleine genügt nicht! Fütterungsverbote bringen Hunger, Not, qualvollen Tod und Ausbreitungen von Seuchen und tödlich verlaufenden Erkrankungen für Mensch & Tier.

Bisher gibt es auch keine Entspannung der drastischen Situationen in einzelnen Bundesländern zu verzeichnen, im Gegenteil. Zu dem extrem vorherrschenden Katzenleid ist eine Tendenz zum Straßenhund erkennbar. Einzelne Städte scheinen sich nach und nach an das EU Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren, sowie das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz zu halten und den Tieren in Not beizustehen. Erste Städte sind Paderborn, München und Dresden, dort bleibt kein Heimtier unversorgt und unkastriert auf der Straße und in seiner Not allein.

Wir appellieren an alle Tierhalter, lassen Sie ihre Tierhaltung nicht aus dem Ruder geraten, handeln sie oder suchen sie sich beizeiten Hilfe, der Tierschutz kann das Leid nicht mehr schultern und abfangen, was durch Ihr Fehlverhalten produziert wird. An die Behörden appellieren wir, den oftmals seit Jahren bekannten Haushalten nicht mit Ignoranz zu begegnen, denn Ignoranz - das zeigt uns unsere Tierschutzarbeit täglich - lässt das Leid explosionsartig in die Höhe schnellen. Nach jahrelangem Kampf gegen diese Ignoranz, zahlreichen Fachaufsichtsbeschwerden und Petitionen, haben wir im Jahr 2008 die Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung mit Sitz in Höhn gegründet. Der über 17.000 Mitglieder starke Verein, bestehend aus Tierfreunden, Tierschützern, Tierärzten, Amtsveterinären, Politikern, Dachverbänden, Tierheimen und Tierschutzvereinen appelliert gemeinsam an den Staat: PRO KATZENSCHUTZVERORDNUNG, lasst endlich das im Jahr 2002 im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz Wirklichkeit werden. Katzenkastration und Kennzeichnung ist seit dem 22.09.2008 in Paderborn Pflicht. Paderborn ist die erste Stadt in Deutschland, die sich dem Problem mit Herz und Verstand stellt. Durch eine kleine Satzungsänderung der Stadtverordnung wurde das Staatsziel Tierschutz in Paderborn erfolgreich umgesetzt, nähere Auskünfte erhalten Sie auf der Internetseite:
Quelle:
www.katzenschutzverordnung.katzenhilfe-westerwald.de
oder unter 02661-40982.

Quelle: www.katzenschutzverordnung.de.vu
_________________
"Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    *Tina's Forum* Foren-Übersicht -> Tierheime in großer Not Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Tags
Bücher, Deutschland, Essen, Geld, Haushalt, Hund, Internet, Katzen



Powered by phpBB 2.0.23 © 2001, 2002 phpBB Group

BBoard.de bietet Ihnen ein Kostenloses Forum mit zahlreichen tollen Features

Impressum | Datenschutz


Charcoal Theme by Zarron Media, converted for phpBB 2.0.5 by phpBB2.de