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Chemnitz beschließt Auftrittsverbot für Wildtiere im Zirkus



 
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Tina
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BeitragVerfasst am: 30.10.2007, 20:18    Titel: Chemnitz beschließt Auftrittsverbot für Wildtiere im Zirkus Antworten mit Zitat

Chemnitz beschließt Auftrittsverbot für Wildtiere im Zirkus

VIER PFOTEN: Bundesweites Wildtier-Verbot überfällig

Hamburg, 30.10.2007 – Am 24. Oktober 2007 beschloss der Chemnitzer Stadtrat, in Zukunft bestimmte Wildtiere bei Gastauftritten von Zirkussen
auszuschließen. Für Menschenaffen, Tümmler, Delfine, Greifvögel,
Flamingos, Pinguine, Wölfe, Giraffen, Nashörner und Elefantenbullen ist
damit in Chemnitz kein Platz mehr in der Zirkusmanege.

Der Beschluss setzt bestehende Empfehlungen zum Tierschutz konsequent um.

„VIER PFOTEN begrüßt die Chemnitzer Initiative ausdrücklich und hofft,
dass viele andere Städte und Gemeinden diesem Beispiel folgen. Die Stadt Chemnitz zeigt, wie der Tierschutz im Zirkus durch die kommunale
Politik gestärkt werden kann, auch wenn auf Bundesebene noch gezögert
wird“, erklärt Thomas Pietsch, Wildtier-Experte bei VIER PFOTEN.
Bereits 2003 forderte der Bundesrat die Untersagung von Affen, Bären
und Elefanten in fahrenden Zirkussen. Die Umsetzung dieses Beschlusses
wird seither durch den Bundestag verschleppt.

Nach der Stadt Heidelberg begrenzt nun auch Chemnitz das Mitführen von
Wildtieren in Zirkussen und berücksichtigt damit vermehrt den Tierschutz bei der Vergabe von Standplätzen.
„Wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen bestätigen, dass
Wildtiere im Zirkus kein artgemäßes Leben führen können. Deshalb
fordert VIER PFOTEN ein generelles Haltungsverbot für Wildtiere im
Zirkus“, erläutert Pietsch.

Österreich, Ungarn, Schweden, Finnland und die Tschechische Republik haben die Mitführung von Wildtieren im Zirkus bereits verboten oder
eingeschränkt, in Großbritannien steht ein Verbot kurz vor der
Verabschiedung. „Diese Beispiele zeigen, dass Deutschland beim Schutz von Wildtieren im Zirkus erheblichen Nachholbedarf hat“.

Selbst die aus Tierschutzsicht unzureichenden Mindestanforderungen an
Gehegegröße und -struktur erfüllen viele Wanderzirkusse nicht.
Verhaltensstörungen und Haltungsmängel sind an der Tagesordnung.
Viele Zirkustiere sind krank, da es an Geld und Sachkunde fehlt. Manche
Zirkusse bereisen mit Wildtier-Nummern mehr als 50 Städte in neun
Monaten. Die Standorte wechseln teilweise alle fünf bis sechs Tage. Die
Transporte bedeuten für die Tiere zusätzlichen Stress. Denn die Tiere
verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Transportwagen. Auch bei groben Verstößen gegen das Tierschutzgesetz scheitert die schnelle
Beschlagnahmung eines Tieres häufig. Denn es gibt kaum alternative
Plätze in Auffangstationen oder gut geführten Tierparks. So müssen die
Tiere oftmals unter erbärmlichen Umständen im Zirkus weiter leiden.
„Nur ein Haltungsverbot für Wildtiere im Zirkus kann dieses
Vollzugsproblem mittelfristig lösen“, so Pietsch.


Presserückfragen an VIER PFOTEN:

Beate Schüler
Pressesprecherin

VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Dorotheenstr. 48
22301 Hamburg

Tel.: 040/399 249-66
Fax: 040/399 249-99
E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.org
Internet: www.vier-pfoten.de
_________________
"Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle)
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