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Tina Administratorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2005 Beiträge: 860 Wohnort: 41464 Neuss
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Verfasst am: 06.12.2006, 12:53 Titel: @Weiterleitung Hilferuf! Tierschutz Emmerich -Katzenschutz |
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@Weiterleitung Hilferuf!!!!!!
-------- Original-Nachricht --------
Datum: Sun, 3 Dec 2006 18:24:40 +0100
Von: "Katzenschutzverein" <info>
An: Undisclosed-Recipient:;@mx9.evanzo-server.de
Betreff: Fw: Rundmail / Wer weiß was?
Liebe Tierschutzkollegen,
das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu. Für viele von Euch beginnt jetzt die
besinnliche Vorweihnachtszeit.
Für uns beginnt jetzt eine sehr schlimme Zeit. Wir machen uns große Sorgen
wie es weiter gehen soll.
Der Termin für die Hausversteigerung rückt näher. Den Kaufpreis für ein Haus
werden wir nicht zusammenbekommen, auch wenn schon viele Spenden eingegangen
sind, wie in der letzten Rundmail berichtet. Einen Kredit für die restliche
erforderliche Summe bekommen wir nicht. Bis jetzt sind keinerlei Lösungen
für unser Wohnproblem in Sicht.
Wir denken über einen Notfallplan nach und sind auf der Suche nach
Wohncontainern für unsere Tiere.
Immer wieder hörten wir in der Vergangenheit, dass Städte und Gemeinden
diese kostenlos abgeben. Bisher hat man dieser Information keine Bedeutung
beigemessen, doch jetzt könnten gerade solche Container über Leben und Tod
unserer Tiere
entscheiden.
Wer weiß was?
Vielleicht hat jemand von Euch zufällig gehört wo man gerade welche bekommen
kann.
Henriette und Klaus Dieter sind immer noch krank. Sie wissen nicht was hier
im Augenblick los ist.
Hoffentlich finden wir bald eine Lösung, damit diese armen Tiere nicht in
ein Tierheim müssen.
Dort würde man wahrscheinlich nicht wochenlang rumdoktern in der Hoffnung,
dass sie doch noch
gesund werden. Wir versuchen es weiter.
Janosch, der Bruder von Anuschka, die wegen einer
Tierärztin die sie krank kastriert hat, gestorben ist, hatte
Glück, er hat einen warmen Platz bei uns gefunden.
Auch er ist im Augenblick krank, genau wie Frieda und
Werner. Dieses Jahr waren viele Tiere krank. Hoffentlich
wird das nächste Jahr besser. Hoffentlich gibt es eine
Lösung für die bestehenden Probleme....
An der Futterstelle von der wir Janosch und Anuschka weggeholt haben, tobt
im Augenblick der blanke Irrsinn.
Die Tiere die wir dort jahrelang in Ruhe versorgen konnten, werden dort seit
Wochen von durchgeknallten Anwohnern gejagt und eingefangen. Die noch
verbliebenen Tiere habe ich heute trotz Sturm und strömendem Regen im Gras
liegend vorgefunden. Sie trauen sich nicht mehr in Ihre Schutzhütte. Wer
weiß was sie dort erlebt haben. Nun mache ich mir Sorgen, dass sie sich eine
Lungenentzündung holen und daran sterben. Das Futter rühren sie nicht mehr
an. Sie haben keinen anderen Platz wo sie hin könnten und sind auf unsere
Hilfe angewiesen. Doch unsere Hände sind gebunden.
Aus der Hütte werden von den Anwohnern unsere Futtertöpfe rausgeklaut. Sie
haben auf dem Nachbar Grundstück mehrere Fallen aufgestellt, die auch an den
Wochenenden bestückt sind.
Kein Tierarzt kastriert Samstag Nacht oder Sonntags die Tiere. Aber selbst
dann stehen die Fallen dort bereit. Heute sogar bei strömendem Regen. Nicht
auszudenken, wenn ein Tier bei dem Wetter gefangen wird und darin bis Montag
ausharren muss.
Zwei Fallen stehen seit Wochen bereit um die Tiere wegzufangen.
Wo man sie hin bringt wissen wir nicht.
Eine unserer Mitarbeiterinnen war diese Woche abends an der Futterstelle um
noch mal nach dem Rechten zu sehen. Sie sah Anwohner mit Taschenlampen durch
die Dunkelheit laufen, die versuchten die Katzen zu fangen. Es ist nicht
mehr nachvollziehbar was in manchen Menschen vor sich geht.
Von den ursprünglich 9 Tieren die dort lebten, ist eins gestorben (
Anuschka), Janusch ist bei uns in Sicherheit und fünf Tiere sind spurlos
verschwunden.
Die zwei Verbliebenen sind in absoluter Panik, es scheint, dass sie
resigniert haben. Wir haben, weil wir selbst in einer Notlage sind, keine
Möglichkeit den Tieren zu helfen. Es ist zum verzweifeln. Wüßten wir, dass
wir hier langfristig bleiben könnten, oder hätten wir einen Ort, wo wir
demnächst mit den Tieren hinkönnten, würden wir versuchen die Tiere
einzufangen und mitzunehmen. So aber bleibt uns nichts anderes übrig als dem
schrecklichen Treiben der Anwohner zuzusehen und daran zu verzweifeln. Ich
frage mich immer wieder, in was für einer beschissenen, gefühlskalten Welt
wir leben.
Falls jemand von Euch eine Idee bezüglich der Wohncontainer hat, meldet Euch
bitte. Wir müssen schnell handeln und dürfen das Leben der von uns
versorgten Tiere nicht in Gefahr bringen indem wir auf ein Wunder warten und
nichts tun.
Gabriele Hilbig
Tierschutzverein Samtpfote
Emmericher Landstr. 102
46459 Rees
Tel. 02851 58 999 00
info@tierschutz-emmerich.de
http://www.katzenschutzverein-emmerich.de
Bankverbindung:
Sparkasse Emmerich-Rees
Konto: 108860
BLZ: 35850000
IBAN DE14 3585 0000 0000 1088 60
BIC: WELADED1EMR
Ein eingetragener, besonders
förderungswürdiger Verein! _________________ "Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle) |
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