Tina Administratorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2005 Beiträge: 860 Wohnort: 41464 Neuss
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Verfasst am: 12.10.2006, 23:22 Titel: Umsonst gestorben -Datenbank Tierversuche |
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Umsonst gestorben
Unsere Datenbank enthält Beschreibungen von Tierversuchen, die in Deutschland durchgeführt und in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs. Zum einen können wir längst nicht alle Artikel berücksichtigen, zum anderen werden sehr viele Tierversuche gar nicht publiziert. Dass heißt, Tiere wurden gequält und getötet, ohne dass die Ergebnisse anderen Forschern zugänglich gemacht werden. Doppel- und Dreifachversuchen sind so Tür und Tor geöffnet.
Gründe, die Ergebnisse in der Schublade verschwinden zu lassen, gibt es viele. Bei der Pharmaindustrie verwundert es nicht, dass sie nur Studien mit für sie vorteilhaftem Ausgang veröffentlicht. Welche Firma möchte schon gern zugeben, dass der neue Wirkstoff, dessen Entwicklung etliche Millionen Euro und Zigtausende Tierleben gekostet hat, doch nicht so wirkt, wie gewünscht. Wenn von zehn Studien eine positiv ausfällt, wird halt nur die veröffentlicht und der Rest wandert in den Papierkorb. Die chemische und pharmazeutische Industrie hält außerdem aus Konkurrenzgründen Daten unter Verschluss.
Auch in der Grundlagenforschung wird vieles nicht veröffentlich. Wenn ein Versuch schief läuft, tendieren viele Wissenschaftler lieber zu Ablage P. Man müsste ja sonst zugeben, sich geirrt oder gar falsche Vorstellungen gehabt zu haben. Negative oder unklare Ergebnisse sind zudem wenig spektakulär und haben so kaum Chancen von den Fachjournalen zur Veröffentlichung angenommen zu werden.
Doch selbst veröffentlichte Tierversuchsergebnisse stoßen oft auf wenig Interesse. Der Wert einer Studie wird heute üblicherweise daran gemessen, wie häufig sie zitiert wird. Qualitativ hochwertige Arbeiten* werden jahrelang von anderen Forschern zitiert. Doch ein Großteil der Ergebnisse wird offensichtlich von der Forscherzunft als unwichtig angesehen und entsprechend links liegen gelassen.
Eine an der University of Waterloo in Ontario, Kanada, durchgeführte Zitat-Analyse ergab, dass von 594 untersuchten tierexperimentellen Studien 174 (29 %) innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren gar nicht oder weniger als 10-mal zitiert wurden (1). Weitere 129 (22 %) fanden sich 10-20-mal in anderen Arbeiten wieder. Nur 33 (6 %) erhielten über 100 Zitate. Die kanadischen Wissenschaftler untersuchten weiterhin, ob sich eine schlechte Zitierhäufigkeit, dass heißt, schlechte Qualität der Arbeit, auf die Forschungstätigkeit auswirkt. Das Ergebnis: Nein! Wenig zitierte Forscher machten jahrelang so weiter wie immer, verschwendeten Forschungsgelder und Tierleben, wobei ihre Ergebnisse noch nicht einmal in der Fachwelt Beachtung fanden.
Literatur:
(1) Journal of Applied Animal Welfare Science 2004: 7, 205-213
* Selbstverständlich sind auch »qualitativ hochwertige« tierexperimentelle Studien aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen abzulehnen. Hier soll lediglich aufgezeigt werden, dass ein Großteil der Tierversuchsergebnisse entweder verworfen oder nicht beachtet wird.
Dr. med. vet. Corina Gericke
Link: Quelle:
http://www.datenbank-tierversuche.de/mainframe.php4 _________________ "Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle) |
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