Tina Administratorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2005 Beiträge: 860 Wohnort: 41464 Neuss
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Verfasst am: 18.07.2006, 16:26 Titel: Junge Boxerhündin im Ausland kupiert! |
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Junge Boxerhündin im Ausland kupiert!
Stadt Düsseldorf
Junge Boxerhündin im Ausland kupiert!
Amt für Verbraucherschutz: Halterin drohen bis zu 25.000 Euro Strafe
Es kommt an der Grenzkontrollstelle des Flughafens immer wieder vor und fordert das sofortige Eingreifen des Amtstierarztes: Ein junger Hund, 45 Tage alt, sollte am Mittwoch, 12. Juli, aus Russland eingeführt werden. Ohne Schwanz und mit kupierten Ohren: ein Bild des Jammers. Für die amtliche Tierärztin des Amtes für Verbraucherschutz gab es nur eins: Die kleine Boxerhündin mit Namen Anastasia musste sofort behandelt und anschließend zur Obhut ins Tierheim gebracht werden.
Die Reisende, die mit dem Boxerweibchen einreisen wollte, erwartet nicht nur ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Tierseuchenrecht. Ein so junger Hund hat keine wirksame Tollwutimpfung. Er muss in Quarantäne bleiben, weil eine Tollwutimpfung erst nach drei Monaten wirksam wird. Diese Ordnungswidrigkeit kann bis zu einem Betrag von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Das Amt für Verbraucherschutz weist aus diesem Anlass noch einmal darauf hin: Das Kupieren von Ohren und Rute ist in Deutschland verboten. "Es verstößt gegen das Tierschutzrecht. Es gibt dafür keinen vernünftigen Grund sondern dient nur der Mode und dem Geschmack des Hundebesitzers", so die Auffassung der Amtstierärzte in Deutschland. Das Kupieren ist mit großen Schmerzen verbunden, die während der notwendigen Nachbehandlung von zwei bis vier Wochen andauern können.
Schlimme Folgen gibt es auch für die Signalmotorik der Tiere: Schwanzwedeln zum Beispiel ist ein wichtiges Kommunikationsmittel für Hunde. Durch das Fehlen der Rute wird diese Verständigungsform eingeschränkt. Hunde, die solche Einschränkung erfahren, werden aggressiver und beißen schneller zu.
Boxerweibchen Anastasia war nach Auffassung der Experten vom Amt für Verbraucherschutz zudem viel zu jung, um von ihrer Mutter und ihren Geschwistern getrennt zu werden. Um ein normales Sozialverhalten zu erlernen, ist der Umgang mit Artgenossen zwingend. Für Anastasias Zukunft bedeutet das, dass sie unter Umständen zu keinem normalen Sozialverhalten im Umgang mit Artgenossen finden wird.
(pau)
14. Juli 2006
Quelle:
http://www.tierheim-duesseldorf.de/50349295030f5b401/50349295c20b1a202/index.html _________________ "Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle) |
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