Tina Administratorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2005 Beiträge: 860 Wohnort: 41464 Neuss
|
Verfasst am: 28.04.2005, 22:23 Titel: Vietnam befreit die Bären aus den Gallensaft-Farmen |
|
|
Vietnam befreit die Bären aus den Gallensaft-Farmen
von Bettina Bläsing
Hanoi - Rund 3000 Kragen- und Malaienbären fristen in Vietnam ein elendes Dasein als lebendige "Zapfsäulen" - eingezwängt in winzige Käfige, in denen sie sich kaum umdrehen oder aufrichten können. Das Objekt der Begierde ist die Gallenflüssigkeit der Bären, der in der traditionellen asiatischen Medizin heilende Wirkung zugeschrieben wird. Pulver aus dem dunkelgrün-gelblichen Saft soll entzündliche Krankheiten heilen und Krämpfe, Fieber-, Leber- und Augenbeschwerden lindern.
Ein- bis zweimal im Monat wird die Gallenblase der Tiere mit einer langen Nadel entleert. Auch in China wird "Bearfarming" betrieben: hier wird den Bären täglich Gallensaft durch einen Katheder abgezapft - eine Tortur, bei der die bis zur Unbeweglichkeit eingepferchten und oft unterernährten Tiere vor Schmerzen laut schreien.
In Vietnam ist nun ein Ende der Tortur in Sicht: Das Landwirtschaftsministerium in Hanoi hat zusammen mit der Welttierschutzorganisation WSPA (World Society for Protection of Animals) und dem Artenschutzprogramm Trafic ein Abkommen zur Abschaffung der Bärenfarmen unterzeichnet. Bis zum September sollen die in Gefangenschaft lebenden Bären registriert und mit Mikrochips gekennzeichnet werden. Die Regierung bildet hierfür spezielle Fachkräfte aus. Außerdem soll die Nachzucht auf Bärenfarmen verboten und die Wilderei stärker kontrolliert werden. Nicht gekennzeichnete Bären auf Farmen gelten danach als illegal und können beschlagnahmt werden. Ein weiteres Projekt ist die Planung einer Rettungsstation im Cat-Tien-Nationalpark nordöstlich von Saigon, in der die beschlagnahmten Bären untergebracht werden sollen.
Quelle:
http://www.welt.de/data/2005/04/28/710716.html _________________ "Wenn WIR es schaffen, unseren Kindern vorzuleben, dass
alles was lebt beseelt ist und dass wir diese Leben
schützen und respektieren und ihm das geben und schützen
was es zum Leben benötigt und was Gott ihnen gegeben hat,
haben wir EINEN TEIL VON GOTTES WILLEN vollbracht. Wenn
wir dieses Wissen auch an unseren NÄCHSTEN weitergeben,
sind wir schon eine kleine Minderheit. Wenn aus der
kleinen Minderheit, eine NEUE Bewegung zur Freiheit allen
Lebens, was GOTT geschaffen hat heran wächst, sehe ich,
dass wir es schaffen werden, unseren tierischen Mitgeschöpfen
ein artgerechtes Leben auf Erden zu bieten. So will es GOTT,
der Schöpfer des unendlichen Universums und ALLEN Lebens."
(von Tina Weldle) |
|